2.000 Flüchtlinge sind bei Weitem zu viel!

Wie auf dem Neujahrsempfang der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen, von Bürgermeisterin Sigrid Meierhofer (SPD) verkündet wurde, soll der bisher als Erstaufnahmelager benutzte Abraham’s Komplex bis März 2016, eine Flüchtlingsunterkunft für 1.500 Asylbewerber werden.

Der Komplex sollte im Herbst durch den „Notfallplan“ vorübergehend, für ein paar Wochen, 300 Flüchtlinge zur Erstaufnahme beherbergen um diese dann weiter zu verteilen. Bereits damals wurde dieser „Notfallplan“ mehrere Male verlängert.

In Garmisch-Partenkirchen befänden sich dadurch im März fast 2.000 Asylbewerber in der Marktgemeinde, da bereits 410 anderweitig untergebracht sind.

Bei einer Bevölkerungszahl von ca. 26.000 Einwohner in Garmisch-Partenkirchen, wäre dies ein prozentualer Anteil von gerundet 8%.

Rechnet man dies auf die gesamte Bundesrepublik um, müssten auf den Rest Deutschlands, bei 80 Mio. Einwohner, 6,4 Mio. Flüchtlinge verteilt werden, um auf eine Verteilungsquote zu kommen, wie sie der Markt Garmisch-Partenkirchen haben wird.

Nicht nur vor dem Hintergrund, dass Garmisch-Partenkirchen ein Urlaubsort ist, und großteils vom Tourismus lebt, ist dies ist total inakzeptabel. Da die ca. 400 ehrenamtlichen Helfer bereits jetzt an die Grenze des Machbaren stoßen, ist eine derartige enorme zusätzliche Belastung wohl kaum zu schaffen.

Helmut Filser
Januar 2016