Bar jeder Vernunft

Meine Meinung zu Bargeldverbot und Obergrenze für Barzahlungen:

Nein zur Abschaffung der 500 €-Geldscheine –
statt dessen Einführung von 1.000 € Scheinen!

Mit vorgeschobenen Propaganda-Argumenten, wie Kampf gegen Terroristen, Kriminalität und Schwarzgeld versuchen bestimmte Finanzkreise, von ihnen bezahlte Ökonomen und Politiker, aber auch nicht gewählte EU-Repräsentanten seit einigen Jahren die Abschaffung des Bargelds voranzutreiben.

Gleichzeitig würden genau diese Personenkreise hauptsächlich von dieser Änderung profitieren, und zwar zu Lasten des Großteils der Bevölkerung und gegen den Willen eines Großteils der Bevölkerung.

Brisanterweise erlebten wir in den letzten Jahren eine ganze Serie von Vorfällen, die zeigten, dass Zahlungen über Karten, Mobiltelefone und Internet oftmals nicht sicher und sehr betrugsanfällig sind. Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts haben die diesbezüglichen Straftaten deutlich zugenommen.

Natürlich kann man heutzutage leider auch auf der Strasse überfallen und seines Bargelds beraubt werden. Aber diese Risiken sind für die meisten Menschen immer noch übersichtlicher und eher zu vermeiden, als Betrugsaktionen mit digitalem Geld.

Jedenfalls haben weder Banken noch Politiker bisher den glaubwürdigen Beweis erbracht, dass digitales Geld wirklich sicher ist.

Noch wichtiger ist, dass Bargeld Freiheit bedeutet. Es bedeutet Freiheit in der finanziellen Privatsphäre, in welcher weder Staat, noch Politiker oder Banken etwas zu suchen haben. Dies gehört zu unseren Grundrechten.

Dass ein nicht gewählter italienischer EZB-Chef über die Abschaffung unserer 500 Euro Scheine entscheiden möchte ist skandalös. Dieser Banker aus dem Umfeld von GoldmanSachs gehört aus der EZB verjagt. Wir wollen und brauchen solch zweifelhafte Figuren nicht in der EZB. Es passt ins Bild, dass diese Gestalt von Merkels Gnaden zum EZB-Chef ernannt wurde.

Dazu kommt noch, dass ich nicht will, dass Banken darüber bestimmen können, ob (und theoretisch auch wie) ich über mein Geld verfüge. Wenn alles nur noch über Bankkonten in der einen oder anderen Form läuft und kein Bargeld mehr existiert, kann ich mein Geld nicht mehr einfach abheben und außerhalb des Bankensystems meine Zahlungen erledigen. Ich kann meine Ersparnisse auch nicht mehr in Bargeld aufbewahren, wenn mir die Bank zu unsicher geworden ist.

Politisch missliebige Personen können durch Sperrung des Bankkontos und der anderen digitalen Zahlungsmittel ihrer Verfügungsgewalt über das Kontoguthaben und ihrer Zahlungsfähigkeit beraubt werden und so gefügig gemacht werden.

Besonders in der heutigen Zeit, in welcher unser Finanzsystem mit Banken von zweifelhafter Bonität durchsetzt ist, wünsche ich mein Geld jederzeit von meiner Bank abheben zu können. Es ist schließlich mein Geld und nicht das Geld einer Bank.

Aber dass mein Geld nicht mehr mein Geld sein soll, sondern wirtschaftlich gesehen das Geld meiner Bank sein soll, von deren Gnade abhängig wäre, ob ich Zahlungen leisten kann oder nicht, ist genau eine der Zielsetzungen der Bargeldabschaffung. Das aber verurteile ich!

Die seit Jahresbeginn eingeführte EU-Bankenunion ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Heute lässt sich klar erkennen, dass diese Entwicklung unserer Geldgeschäfte bereits bei der Planung der Einführung des Euro von einigen Befürwortern der Euro-Einführung beabsichtigt gewesen ist.

Deshalb meine ich müssen wir hier und sofort eine Vollbremsung herbeiführen.

Seit der Euro-Einführung hat diese Währung, nach offizieller Darstellung, mehr als 40% ihrer Kaufkraft verloren. Ein 500 Euro Schein hat also de facto nur noch die Kaufkraft von ca. 300 Euro von 2002. Tatsächlich dürfte der Wertverlust aber höher liegen.

Ich meine deshalb, statt wie von dem wirtschaftshörigen
SPD-Wirtschaftsminister Gabriel gefordert, den 500 Euro Schein abzuschaffen, sollte ein 1000 Euro Schein eingeführt werden.

Der Planwirtschaftssozialist Gabriel will auch eine Obergrenze für Barzahlungen in Höhe von 5.000 € einführen und uns vorschreiben, welche Zahlungsart wir bei Rechnungen von über 5.000 € wählen müssen. Das bin ich nicht bereit mir von Herrn Gabriel vorschreiben zu lassen!

Wenn er und seine Finanz-Lobbyisten in der EU den Bürgern Obergrenzen für Barzahlung vorschreiben wollen, dann gehören sie alle eher nach Nordkorea als in ihre jetzigen Positionen in Europa!

Diese Obergrenze für Barzahlungen ist eine Form wirtschaftlicher und finanzieller Freiheitsberaubung, die in Europa nicht akzeptabel ist.

Das EU-Bankensystem, und auch unser deutsches, sind akut vom Zusammenbruch gefährdet. Die Vorfälle um die vier italienischen Regionalbanken, deren Kunden ihr Geld verloren, ist einer von mehreren Hinweisen dafür. Auch der Rekordverlust der Deutschen Bank gehört dazu.

Deshalb müssen wir zum jetzigen Zeitpunkt, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, vehement für die Beibehaltung von Bargeld und für die Verhinderung einer Obergrenze für Barzahlungen kämpfen.

Ich will mit Bargeld bezahlen können, wenn ich es für richtig halte!

Nein zur Abschaffung der 500 €-Geldscheine – statt dessen Einführung von 1.000 € Scheinen!

Edeltraud Schwarz 05.02.2016